
Jan 14, 2026
Ein praktischer Leitfaden zur internen Budgetgenehmigung fur ein Besuchermanagementsystem: von Geschaftsargumenten und Kennzahlen bis hin zu einer einfachen ROI-Berechnung, Kostenubersicht, Implementierungsschritten und Checkliste.
Geschrieben von Jill - Geschrieben: 24. Februar 2026

Ein digitales Besuchermanagementsystem ist in modernen Organisationen nahezu unverzichtbar. Es verleiht Ihrem Unternehmen ein professionelles Erscheinungsbild, bringt aber vor allem Vorteile in den Bereichen Effizienz, Sicherheit und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Eine Investition in ein Besuchermanagementsystem (VMS) kann daher eine messbare Rendite erzielen.
Bei der Anschaffung eines VMS sind in der Regel mehrere Teams beteiligt: Facility, Security, IT und Finance. Deshalb brauchen Sie einen Business Case, der zwei Fragen klar beantwortet: Was bringt es konkret und wie untermauern Sie das ausreichend fur die Budgetgenehmigung?
In diesem Artikel finden Sie einen praktischen Leitfaden zum Aufbau dieses Business Cases. Wir besprechen die wichtigsten Kosten und Nutzen eines Besuchermanagementsystems: messbaren finanziellen Gewinn, operative Effizienz und verbesserte Sicherheit. Sie erhalten ausserdem Beispiele fur KPIs (Key Performance Indicators) zur Messung der Wirkung sowie eine Checkliste, die Sie intern teilen konnen.
In diesem Artikel:
Besuchermanagement wurde lange Zeit als praktische Empfangsaufgabe betrachtet. Ein Besucher kommt herein, bekommt einen Badge und wird am Empfang abgeholt.
Heute ist dieses Bild uberholt. Besuchermanagement ist nicht mehr nur eine Empfangsfrage, sondern ein Bestandteil dessen, wie Sie Ihre Organisation sicher und effizient betreiben - mit einem Besuchererlebnis, das zu Ihrer Marke passt.

Was hat sich also verandert?
Erstens sind Besucherstrome komplexer und weniger vorhersehbar geworden. Denken Sie an:
Gleichzeitig sind die Erwartungen und Risiken gestiegen. Im Bereich Sicherheit liegt die Messlatte hoher: Organisationen wollen wissen, wer sich im Gebaude befindet, ob ein Besuch vorab genehmigt wurde und ob jemand Zugang zu den richtigen Bereichen erhalt. Daruber hinaus spielt der Datenschutz eine wichtige Rolle. Sie mochten personenbezogene Daten korrekt erfassen, speichern und gemaess den Vorschriften der DSGVO und Ihrer internen Richtlinien loschen konnen.
Schliesslich wachst das Bewusstsein, dass ein professioneller Empfang fur ein professionelles Image unerlasslich ist. Ein unorganisierter Empfang, unklare Anweisungen oder lange Wartezeiten sind nicht nur argerlich. Sie beeinflussen auch, wie Kunden, Partner und Bewerber uber Ihre Organisation denken.
Deshalb hat sich das Besuchermanagement in vielen Organisationen zu einem unternehmensweiten Prozess mit direktem Einfluss auf operative Effizienz, Sicherheit und Compliance entwickelt. Ein Besuchermanagementsystem (VMS) hilft, diesen Prozess zu standardisieren - mit unter anderem Voranmeldung, Check-in und Check-out, Badge-Druck, Host-Benachrichtigungen, Dokumentenunterzeichnung und Reporting.
Papierbasierte Besucherbucher und Excel-Listen scheinen auf den ersten Blick “ausreichend” zu sein: Sie kosten wenig, jeder versteht sie und Sie konnen schnell damit starten. Aber viele Organisationen unterschatzen die versteckten Kosten des manuellen Besuchermanagements - in Zeit, in Risiko und in einem uneinheitlichen Besuchererlebnis. Dies sind die haufigsten Verluste:
Bei manueller Registrierung werden viele Schritte doppelt oder langsam ausgefuhrt: Daten abfragen und abtippen, den Gastgeber suchen und benachrichtigen, einen Badge suchen, ausfullen oder drucken, Besuchern Erklarungen geben.
Ein paar Minuten extra pro Besucher scheinen nicht viel, aber bei einem konstanten Besucherstrom oder zu Stosszeiten summiert sich das schnell. Warteschlangen entstehen, die Arbeitsbelastung steigt, es passieren mehr Fehler durch Multitasking und es bleibt weniger Zeit fur echte Gastfreundschaft - einen personlichen Empfang und Begleitung.
Unleserliche Handschriften, fehlende Felder, Besucher, die nicht auschecken. Es scheinen Details zu sein, aber wenn Ihre Daten nicht zuverlassig sind, konnen Sie sie auch nicht fur Reporting, Audits, Kapazitatseinblicke oder Sicherheitskontrollen nutzen. Sie verlieren also nicht nur Zeit bei der Registrierung, sondern auch spater nochmals beim Korrigieren oder Suchen der richtigen Daten.
Mit Papier/Excel ist es schwierig, Regeln konsequent durchzusetzen. Deren Einhaltung hangt oft von individuellem Wissen und Aufmerksamkeit ab. Weiss die Empfangskraft beispielsweise, welche Besuchertypen eine NDA benotigen oder wer vorab genehmigt werden muss? Und wie stellen Sie sicher, dass alle Auftragnehmer zunachst die Sicherheitsanweisungen erhalten und bestatigen?
Ein manueller Prozess erzeugt Variationen - und das erhoht die Risiken, besonders in Umgebungen mit sensiblen Informationen, Fertigungsunternehmen oder Rechenzentren.

Einer der grossten blinden Flecken der manuellen Besucherregistrierung ist, dass Sie selten uber eine aktuelle, genaue Anwesenheitsliste in Echtzeit verfugen. Besucher melden sich manchmal nicht korrekt an, das Auschecken wird oft vergessen, und eine Excel-Datei wird nicht immer live aktualisiert. Bei hohem Andrang erfolgt die Registrierung hastig oder gar nicht.
Bei einer Evakuierung oder einem Zwischenfall ist das ein Problem. Dann mochten Sie schliesslich schnell und korrekt wissen: Wer befindet sich im Gebaude und wer sollte wo sein? Wenn diese Informationen nicht zuverlassig sind, gefahrdet das die Sicherheit der Anwesenden.
Bei Audits, Vorfallsuntersuchungen oder internen Kontrollen erhalten Sie Fragen wie:
Mit Papier/Excel ist die Antwort oft uber Ordner, E-Mails, Scans oder verschiedene Dateien verteilt. Es kostet Zeit, alles zusammenzutragen, und es bleibt schwierig, Konsistenz und Vollstandigkeit nachzuweisen. Ausserdem ist das Risiko grosser, dass personenbezogene Daten zu lange aufbewahrt werden oder an unkontrollierten Orten landen.
Der erste Eindruck Ihrer Organisation entsteht am Empfang. Ein manueller Prozess fuhrt schneller zu Wartezeiten, unklaren Anweisungen vor der Ankunft, Verwirrung am Empfang und Inkonsistenz zwischen den Standorten.
Das ist nicht nur unangenehm fur Besucher, sondern auch fur Ihre Mitarbeiter. Gaste konnen es als mangelnde Organisation oder als Signal bezuglich Professionalitat empfinden.
Zusammengefasst: Manuell erscheint gunstig, ist aber teuer in versteckten Kosten. Die operativen Kosten sind hoher, es gibt mehr Risiken und Besucher erhalten einen weniger professionellen ersten Eindruck. Genau diese Punkte bilden die Grundlage fur einen starken Business Case: Sie sind erkennbar, lassen sich mit KPIs messbar machen und zeigen, warum “das machen wir schon seit Jahren so” als Argument nicht ausreicht.
Lesen Sie auch: 7 Grunde, Ihr Papier-Besucherlogbuch zu ersetzen
Ein guter Business Case geht nicht von Features aus, sondern von der Wirkung. Nachfolgend finden Sie 5 Saulen, die Sie in Ihrem internen Antrag verwenden konnen.
Manuelle Besucherregistrierung nimmt viel Zeit in Anspruch, besonders zu Stosszeiten. Das fuhrt zu Warteschlangen, mehr Unterbrechungen fur Gastgeber und einer grosseren Fehlerwahrscheinlichkeit.
Ein digitales Besuchermanagementsystem optimiert den Empfang mit Voranmeldung und Self-Check-in, automatischen Benachrichtigungen und automatischem Badge-Druck je nach Besuchertyp. Das Ergebnis ist ein reibungsloserer Durchlauf am Empfang, weniger administrative Verarbeitung und weniger Unterbrechungen fur Empfangsmitarbeiter, Facility und weitere Mitarbeiter.
| Mogliche KPIs |
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| ● Durchschnittliche Check-in-Zeit (Minuten pro Besucher) ● Wartezeit am Empfang zu Stosszeiten (Minuten pro Besucher) ● Zeitaufwand von Empfang/Administration fur Besucherprozesse (Stunden pro Woche/Monat) ● Anzahl der Registrierungsfehler (falscher Badge, fehlende Informationen, doppelte Registrierungen) ● Anzahl der Besucher pro Monat (pro Standort oder Besuchertyp) |
Bei manuellen Prozessen ist es schwierig, Besucherregeln konsequent anzuwenden: Wurde der Besuch vorab genehmigt, welcher Badge gehort dazu, darf jemand allein herumgehen und zu welchen Bereichen hat diese Person Zugang?
Ein Besuchermanagementsystem schafft Struktur durch Besuchertypen, Gastgenehmigung durch Gastgeber, Badge-Regeln und klare Check-in-Prozesse. So wissen Sie besser, wer anwesend ist, verringern die Wahrscheinlichkeit unbefugten Zugangs und konnen schneller auf Abweichungen reagieren.
In Branchen mit sensiblen Informationen oder strengeren Sicherheitsanforderungen wiegt diese Risikominderung oft ebenso schwer wie die reine Zeitersparnis.
| Mogliche KPIs |
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| ● Prozentsatz der Besucher mit vorheriger Genehmigung durch den Gastgeber ● Anzahl der Ausnahmen/Abweichungen von der Besucherrichtlinie (pro Monat) ● Anzahl der Sicherheitsvorfalle oder Beinahe-Vorfalle im Zusammenhang mit Besuchern (pro Monat) ● Prozentsatz der Besucher mit korrektem Badge-Typ (nach Besuchertyp/Bereich) ● Genauigkeit der Echtzeit-Anwesenheitsliste (z. B. Prozentsatz korrekter Check-outs) |
Papier und Excel machen es schwierig, konsistent mit personenbezogenen Daten zu arbeiten und im Nachhinein nachzuweisen, wer wann anwesend war - besonders wenn Sie mehrere Standorte oder Teams haben.
Ein VMS zentralisiert Registrierungen, unterstutzt Aufbewahrungsfristen und dokumentiert Aktionen in einem Audit-Trail. Ausserdem konnen Sie Besucher verpflichtend bestatigen lassen, dass sie Richtlinien gelesen haben (wie eine Geheimhaltungsvereinbarung, Sicherheitsanweisungen oder Hausordnung) - vor dem Zugang.
Das reduziert nicht nur den administrativen Aufwand bei Audits, sondern macht die Einhaltung von Richtlinien auch konkreter und nachweisbar.
| Mogliche KPIs |
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| ● Zeitaufwand fur Auditvorbereitung und Reporting (Stunden pro Quartal) ● Prozentsatz der Registrierungen mit allen Pflichtfeldern ausgefullt (Datenqualitat) ● Prozentsatz der Besucher, die Pflichtregeln/Dokumente vor dem Zugang bestatigen ● Anzahl der Datenanfragen oder Korrekturen im Zusammenhang mit Besucherdaten ● Prozentsatz der Datensatze, die gemaess DSGVO automatisch geloscht wurden (Einhaltung der Aufbewahrungsfristen) |
Der Empfang ist oft der erste Kontaktpunkt mit Ihrer Organisation. Bei manueller Registrierung hangt das Erlebnis stark davon ab, wer am Empfang sitzt, wie viel los ist und ob der Gastgeber sofort erreichbar ist.
Mit digitaler Besucherregistrierung erhalt der Gast vorab klare Anweisungen, die Anmeldung verlauft schneller und der Empfanger wird automatisch benachrichtigt. Das reduziert Wartezeiten und Unsicherheit und sorgt fur einen konsistenten Empfang, der zu Ihrer Marke passt.
| Mogliche KPIs |
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| ● Durchschnittliche Wartezeit am Empfang (Minuten) ● Besucherzufriedenheit (uber eine kurze Feedback-Frage nach dem Check-out) ● Prozentsatz der Besucher, die die Voranmeldung vollstandig vor der Ankunft abschliessen ● Durchschnittliche Wartezeit bis zum Empfang durch den Gastgeber (Minuten) ● Anzahl der Falle, in denen der Gastgeber nicht sofort erreichbar ist ● No-Show-Rate (und die Auswirkung auf die Planung) |
Sobald Sie wachsen (mehr Besucher, mehr Teams, mehrere Standorte) wird Ihr Besuchermanagement schnell komplexer. Ein VMS hilft, Prozesse standortubergreifend zu standardisieren und zentral zu berichten.
Daruber hinaus ist die Integration mit bestehenden Tools entscheidend - wie Kalender, Benachrichtigungssoftware, Zugangskontrolle und Badge-Drucker.
| Mogliche KPIs |
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| ● Anzahl der Standorte/Abteilungen auf einer Besucherplattform ● Zeitaufwand fur Verwaltung und Anderungen (Stunden pro Monat) ● Anzahl der Support- oder IT-Tickets zu Besucherprozessen (pro Monat) ● Adoptionsrate pro Standort: Prozentsatz der Besuche, die uber den Standard-Flow laufen ● Durchlaufzeit, um einen neuen Standort/Flow live zu schalten (Tage/Wochen) |
Sie mussen kein perfektes Rechenmodell erstellen, um intern einen starken Business Case zu machen. Eine einfache und transparente Berechnung funktioniert oft am besten. Das Ziel ist schliesslich nicht, jeden Vorteil auf den Euro genau vorherzusagen, sondern das Gesprach mit Finance, IT und Security auf einer gemeinsamen, messbaren Basis zu fuhren. ROI steht dabei fur Return on Investment: die Rendite Ihrer Investition.
Das nachfolgende Modell konnen Sie eins zu eins verwenden und dort erweitern, wo es fur Ihre Organisation relevant ist.
Der direkteste (und oft grosste) ROI-Posten ist die Zeitersparnis am Empfang: weniger manuelle Registrierung, weniger Hin-und-Her-Telefonieren mit Gastgebern, weniger Nacharbeit bei Fehlern.
| Formel |
|---|
| Jahrliche Zeitersparnis (EUR) = (Besucher/Jahr x eingesparte Minuten pro Besuch / 60) x Stundensatz |
| Beispiel ● 12.000 Besucher/Jahr ● 3 Minuten Zeitersparnis pro Besuch ● 30 EUR/Stunde (All-in-Kosten: Gehalt + Overhead) → 12.000 x 3 / 60 x 30 = 18.000 EUR/Jahr |
Neben der Check-in-Zeit gibt es oft weitere Einsparungen, die sich schnell summieren. Wahlen Sie bewusst: lieber 1 bis 3 erkennbare zusatzliche Posten, die Sie gut einschatzen konnen, als eine lange Liste, die Diskussionen auslost. Einige mogliche Posten:
Gastgeber verlieren weniger Zeit mit Telefonaten oder der Suche nach Besprechungsraumen, weil Benachrichtigungen und Anweisungen automatisch erfolgen.
| Rechenidee |
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| Besucher/Jahr x eingesparte Zeit pro Besuch x durchschnittlicher Stundensatz der Gastgeber |
Reporting und Auditvorbereitung kosten deutlich weniger Zeit. Anwesenheitslisten konnen einfach exportiert werden, anstatt Daten aus Papier, Excel und E-Mails zusammenzusuchen.
| Rechenidee |
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| eingesparte Stunden pro Quartal x Stundensatz von Facility/Security |
Die Doppelarbeit nimmt ab, weil weniger Fehler passieren: Die Anzahl doppelter Registrierungen sinkt, Badges werden korrekt zugewiesen und Termine sind schneller auffindbar.
| Rechenidee |
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| # Fehler/Monat x durchschnittliche Korrekturzeit x Stundensatz |
Das Onboarding von Auftragnehmern verlauft schneller, da Sicherheitsunterweisung, Hausordnung und NDAs vorab digital bestatigt werden. So verlieren Sie vor Ort weniger Zeit.
| Rechenidee |
|---|
| # Auftragnehmer/Jahr x eingesparte Minuten x Stundensatz |
Nicht jeder Vorteil ist eine direkte Kosteneinsparung. Gerade im Bereich Sicherheit und Einhaltung von Vorschriften geht es oft um Risiken: Sie wollen die Wahrscheinlichkeit von Vorfallen senken oder die Auswirkungen durch bessere Ruckverfolgbarkeit begrenzen.
Sie konnen Risiken dennoch strukturiert mit einer einfachen Formel erfassen:
| Formel |
|---|
| Erwartete jahrliche Risikokosten (EUR) = Wahrscheinlichkeit pro Jahr x Auswirkung (in EUR) |
| Beispiel ● Wahrscheinlichkeit eines Vorfalls durch unklare Besucherkontrolle: 10 Prozent pro Jahr ● Auswirkung (Zeitverlust, Untersuchung, mogliche Bussgelder/Anspruche, Reputationsschaden): 50.000 EUR → erwartete Kosten = 0,10 x 50.000 = 5.000 EUR/Jahr |
Wenn ein Besuchermanagementsystem die Wahrscheinlichkeit eines Vorfalls nachweislich senkt, beispielsweise durch Besuchergenehmigung oder bessere Anwesenheitslisten, ist das ein legitimer Bestandteil Ihres Business Cases.
Stellen Sie Ihren geschatzten Jahresnutzen den Gesamtkosten (TCO) gegenuber und vereinbaren Sie einen Evaluierungszeitpunkt, beispielsweise nach 60 oder 90 Tagen. So machen Sie den Business Case nicht nur uberzeugend, sondern auch fair: Sie investieren, messen und passen auf Basis der Ergebnisse an.
Fur einen glaubwurdigen Business Case betrachten Sie nicht nur den Anschaffungspreis, sondern die Gesamtbetriebskosten (TCO). Das sind alle Kosten, die anfallen, um das Besuchermanagementsystem wahrend der Laufzeit zu nutzen und zu verwalten. Indem Sie alle Kosten vollstandig und korrekt darstellen, vermeiden Sie Uberraschungen und vereinfachen das Gesprach mit Finance erheblich.
In der Praxis fallen die Kosten meist in diese Kategorien:
| Checkliste: Was nehmen Sie in Ihre Kostenubersicht auf? |
|---|
| ● Welche Laufzeit nehmen Sie als Grundlage (beispielsweise ein oder drei Jahre)? ● Wie viele Standorte und Anmeldepunkte (Empfang, Kiosk, Tablet) fallen in den Umfang? ● Benotigen Sie Badges (und damit auch einen Drucker und Verbrauchsmaterial)? ● Welche Besucherkategorien und Ablaufe mussen ab dem ersten Tag funktionieren? ● Welche Dokumente mussen Besucher bestatigen (Hausordnung, NDA, Sicherheitsanweisungen)? ● Welche Kopplungen sind zum Start erforderlich und welche konnen spater folgen? ● Wer wird intern Prozesseigner (Facility, Security, IT) und wie viel Verwaltungszeit erwarten Sie? ● Wann evaluieren Sie den Erfolg (beispielsweise nach sechzig oder neunzig Tagen) anhand vereinbarter Kennzahlen? |
Die Einfuhrung eines Besuchermanagementsystems muss kein grosses IT-Projekt sein - solange Sie phasenweise vorgehen und vorab festlegen, was “Erfolg” bedeutet.
Beginnen Sie an einem Standort oder mit einem Besucherstrom, beispielsweise Kunden und Bewerber oder Auftragnehmer. So testen Sie schnell mit begrenzten Auswirkungen.
Legen Sie fest, wer eintreten darf, welche Daten Sie benotigen, wer genehmigt, welche Bereiche zuganglich sind und welche Dokumente vorab bestatigt werden mussen.
Geben Sie Empfang und Sicherheit eine praktische Schulung und machen Sie es fur Mitarbeiter, die Besucher empfangen, einfach: Was andert sich und was wird gerade einfacher?
Starten Sie einfach mit Kalender- und Benachrichtigungskopplungen und erweitern Sie spater um Badge-Druck oder Zugangskontrolle.
Verfolgen Sie nach 30, 60 und 90 Tagen die vereinbarten Kennzahlen wie Wartezeit, Anmeldedauer, Datenqualitat und Nutzung. Nutzen Sie diese Erkenntnisse, um den Prozess weiter zu verfeinern und gegebenenfalls auf weitere Standorte auszurollen.

Verwenden Sie diese Checkliste als Grundlage fur Ihren internen Antrag, Ihre Budgetnotiz oder Prasentation. Je konkreter Sie dies ausfullen, desto schneller konnen Facility, IT, Security und Finance zu denselben Schlussfolgerungen gelangen.
Sind Sie bereit, Ihren Business Case zu konkretisieren? Mit klaren Saulen, Kennzahlen und einer einfachen Renditeberechnung machen Sie sofort deutlich, was Besuchermanagement bringt - und bekommen Facility, IT, Security und Finance reibungslos mit ins Boot.
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